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Erlebnisbericht von Karsten: Bergzeitfahren Ahrbrück-Lind 4,1km 260hm

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Die Gemeinde Lind veranstaltet auch in diesem Jahr ein Bergzeitfahren. Wieder ein richtig kleines Volksfest - mit Würstchenstand, Bierzelt, Musik und einem Moderator, der oben auf dem Berg für Stimmung und Anfeuerungsrufe sorgte.

Bier und Gegrilltes wie immer natürlich erst im Ziel. Bis zur Grillwurst waren 4,1km Fahrstrecke steil bergauf zurückzulegen.

Dieses mal konnte ich Walter aus Hennef-Lichtenberg überreden mit mir zusammen die 65km nach Ahrbrück mit dem Renrad zu fahren und zum Bergzeitfahren an den Start zu gehen. Wir hatten uns also schon genügend warmgefahren - es konnte gleich losgehen.

Ich startete vor Walter mit der Nummer 129. Kurz nach dem Start hatte ich meine angestrebte Herzfrequenz von 180 Schlägen pro Minute erreicht. Ich fuhr jetzt nur noch nach Herzfrequenz. War diese unter 180 gab ich etwas mehr Gas und lag sie darüber nahm ich wieder etwas Tempo raus. Das funktionierte so ganz gut.

Etwa 500m vor dem Ziel versuchte ich dann noch mal alles zu geben. Ich erreichte meine maximal mögliche Herzfrequenz von 190 Schlägen pro Minute - das war wirklich das absolute Maximum.

Die Stimmung oben auf dem Berg war grandios. Der Beifall und der Kommentar des Moderators machten es möglich die Grenze der körperlichen Belastbarkeit zu erreichen.

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Bergzeitfahren Lind 2009
Im Ziel wartete ich dann voller Spannung auf Walter. Lange brauchte ich jedenfalls nicht zu warten um diesen tollen Kampf gegen den Berg in der Schlußphase zu fotografieren.
Nachdem sich unser Kreislauf wieder einigermaßen stabilisiert hatte ging es dann zum Grillstand. Bei einem schönen Glas Kölsch schauten wir den anderen beim Bergauffahren zu. Wir sahen durchaus noch einige Attraktionen. Es gab einen Teilnehmer, der den ganzen Berg mit Inlineskates hochgefahren ist. Zwei junge Mädchen bezwangen den Berg mit dem Einrad - alle Achtung ! Auch beeindruckend mit welcher Geschwindigkeit ein Ehepaar mit dem Tandem durchs Ziel kam.
In der Gesamtwertung der Männer gab es eine Überraschung, mit der wohl keiner gerechnet hatte. Der Streckenrekord von Nico Mausch wurde heute geknackt. Heiner Klemme schaffte eine sagenhafte Zeit von 10:06min. Ein Radprofi der Weltspitze wäre wohl nicht schneller gewesen - beihnahe unglaublich. Er hatte Nico Mausch ganze 47 Sekunden abgenommen.

Ein spannender und erlebnisreicher Tag heute. Nachdem alle Teilnehmer durchs Ziel gefahren sind, machen wir uns wieder auf den Rückweg nach Hennef. Es geht durchs wunderschöne Ahrtal, über den Rhein mit der Fähre, dann noch durchs Siebengebirge über Ägidenberg, Westerhausen und Röttgen zurück nach Lichtenberg.

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